Das Problem: Es gibt bis heute keine Einigung, wie das konkret umgesetzt wird.
Aber die Zeit drängt! Und in der Regierung scheint es eine Patt-Stellung zu geben.
Jeder Monat, den die Politik länger zögert, geht aber zu Lasten der Pensionistinnen und Pensionisten – und der gesamten Wirtschaft.
Dabei ist das Potenzial enorm: Rund 100.000 Menschen gehen jedes Jahr neu in Pension, während Betriebe händeringend Fachkräfte suchen.
Statt einer Win-win-Situation erleben wir aktuell ein Lose-lose-Modell.
Besonders betroffen sind Pensionistinnen und Pensionisten mit kleinen Jobs, flexiblen Einsätzen, stundenweisen Tätigkeiten und Zuverdiensten bis zu 2.000 Euro pro Monat. Genau hier ist rasch eine Lösung nötig.
Ich habe immer betont, offen für jedes Modell zu sein, das zu denselben positiven Ergebnissen führt wie eine Flat Tax. Entscheidend sind vier Punkte:
- Mehr Netto vom Brutto
- Weniger Bürokratie
- Gleichbehandlung von Angestellten und Selbstständigen
- Umsetzung ab 1.1.2026 – wenn nötig rückwirkend
Der derzeit diskutierte Freibetrag ist dafür eine sehr gute Alternative:
- Schnell gesetzlich umsetzbar, klar berechenbar und budgetär begrenzt
- Technisch unkompliziert
- Sofort wirksam
Für 2026 sind 300 Millionen Euro für den Bereich freiwilliges Arbeiten in der Pension budgetär eingepreist. Es muss berechnet werden, welche Freibetragshöhe möglich ist. Meine Vorstellung: 1500 bis 2.000 Euro.
Diskutiert wurde genug. Es ist Zeit für Entscheidungen!
Die Regierung hat die Umsetzung bis 1.1.2026 versprochen.
Dieses Versprechen muss gehalten werden – notfalls rückwirkend!



