Bewegen wir auch 2026 gemeinsam!
Auch 2026 setzt sich der Österreichische Seniorenbund mit voller Kraft für die ältere Generation ein. Mit klaren Forderungen an die Bundesregierung
Jede und Jeder in Österreich soll im Alter gut leben können. Der ÖSB steht für ein starkes staatliches Pensionssystem, das solidarisch aufgebaut ist. Wichtig ist auch die Förderung der privaten Vorsorge.
Auch 2026 setzt sich der Österreichische Seniorenbund mit voller Kraft für die ältere Generation ein. Mit klaren Forderungen an die Bundesregierung
Der Österreichische Seniorenbund kämpft seit langem dafür, dass sich Arbeiten in der Pension lohnt.
Die Regierung hatte sich – vor allem aufgrund unseres Drängens im Vorfeld – im Regierungsübereinkommen auf das Modell einer 25%-Flat Tax mit Inkrafttreten 1. Jänner 2026 geeinigt. Gelten soll sie für Menschen in der Alterspension.
Erstmals stehen mit Birgit Gerstorfer, Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreichs, Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, und Christine Mayrhuber, Vorsitzende der Alterssicherungskommission, drei Frauen an der Spitze der zentralen Institutionen – und sie verfolgen ein gemeinsames Ziel: mehr Jobs, mehr Chancen und mehr Respekt für Frauen 50+ am Arbeitsmarkt.
Jetzt gilt es, die Zusagen einzuhalten und das Modell der Flat Tax für freiwilliges Arbeiten in der Pension wie geplant umzusetzen.
Immer mehr Menschen über 50 verlieren ihren Job – und finden keinen neuen. Dabei steckt in ihnen Erfahrung, Know-how und Motivation. Österreich braucht jetzt einen echten Beschäftigungsherbst mit Anreizen für Betriebe, Ältere einzustellen und länger im Erwerbsleben zu halten.
Pension ist kein Geschenk – sie ist verdient! Eine Anpassung unter 2,7 % wäre nichts anderes als eine Pensionskürzung.
Gerade ältere Menschen spüren die Teuerung bei Wohnen, Lebensmitteln und Gesundheit besonders stark. Wer weniger als den gesetzlichen Anpassungswert fordert, verkennt die Lebensrealität von über zwei Millionen Pensionistinnen und Pensionisten.
„Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um das faktische an das gesetzliche Pensionsantrittsalter heranzuführen“, so Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, in Reaktion auf die aktuelle Debatte.
Noch immer sind Frauen im Alter deutlich häufiger von Armut betroffen als Männer. Die Gründe dafür liegen in alten Rollenbildern, unbezahlter Care-Arbeit und jahrzehntelanger Teilzeit – oft aus Notwendigkeit, manchmal aus freien Stücken. Doch die Folgen sind real: Wer weniger verdient, zahlt weniger ein – und bekommt im Alter weniger raus.
In meinem aktuellen Interview mit Isabelle Daniel bei oe24.tv hatte ich die Gelegenheit, über drei zentrale Themen zu sprechen, die viele ältere Menschen in Österreich aktuell betreffen:
Ein höheres Pensionsalter klingt vernünftig – bis man genauer hinsieht: Viele Menschen über 50 finden heute schon keinen Job mehr. Wer soll dann bis 67 arbeiten? Statt unrealistischer Forderungen braucht es endlich Maßnahmen, die das faktische Pensionsalter heben: altersgerechte Arbeitsplätze, faire Chancen für Ältere und echte Anreize für Unternehmen. Denn nur so wird das Pensionssystem zukunftssicher.

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