Senioren-Einzelfahrschein in Wien: Position des Österreichischen Seniorenbundes zur Abschaffung
Die massive Verteuerung von € 1,50 auf € 3,20 für Fahrscheine in Wien trifft Seniorinnen und Senioren besonders hart und ist sozial ungerecht.
Der ÖSB fordert finanzielle Sicherheit für die ältere Generation. Das Bargeld und der Zugang dazu müssen flächendeckend erhalten bleiben. Der Kampf gegen die Teuerung ist ein zentrales Anliegen des ÖSB.
Die massive Verteuerung von € 1,50 auf € 3,20 für Fahrscheine in Wien trifft Seniorinnen und Senioren besonders hart und ist sozial ungerecht.
Vergangenen Mittwoch hat es im Nationalrat ein wichtiges Signal gegen die Praxis der „Shrinkflation“ gegeben – also gegen versteckte Preiserhöhungen, bei denen der Inhalt von Produkten bei gleichbleibendem oder sogar steigendem Preis reduziert wird.
Gerade in Zeiten steigender Preise ist es wichtig, auf das Geld zu achten und beim täglichen Einkauf zu sparen. Viele Geschäfte in Österreich bieten regelmäßig Aktionen, Rabattpickerl und digitale Gutscheine an – manche davon in Apps, andere ganz klassisch im Flugblatt oder auf Aufklebern.
Wir haben uns stark gemacht, damit Preisvorteile nicht nur App-Nutzerinnen und -Nutzern vorbehalten sind – und konnten einen wichtigen Schritt gegen Altersdiskriminierung erreichen. Gerade in Zeiten hoher Teuerung ist das eine echte Entlastung für viele ältere Menschen!
Wer seine Arbeitnehmerveranlagung lieber auf Papier erledigen möchte, kann das auch weiterhin tun – ganz ohne Computer, ohne Online-Zugang und ohne 2FA.
Noch immer sind Frauen im Alter deutlich häufiger von Armut betroffen als Männer. Die Gründe dafür liegen in alten Rollenbildern, unbezahlter Care-Arbeit und jahrzehntelanger Teilzeit – oft aus Notwendigkeit, manchmal aus freien Stücken. Doch die Folgen sind real: Wer weniger verdient, zahlt weniger ein – und bekommt im Alter weniger raus.
Ich kämpfe seit Jahren dafür, dass Bargeld nicht still und leise verschwindet – und jetzt unterstützt mich auch die Nationalbank dabei!
Denn: Immer mehr Geschäfte verweigern Münzen und Scheine. Das bedroht unsere Wahlfreiheit – gerade für ältere Menschen ist Bargeld ein Stück Unabhängigkeit, Sicherheit und Selbstbestimmung. Bargeld muss gesetzlich geschützt werden – als Zahlungsmittel, das immer funktioniert.
Wer kennt sie nicht, die lockenden Werbungen von Supermärkten: „Nimm mehr, zahl damit pro Stück weniger!“ Gutscheinhefte liegen in den Postkästen: 2+2 gratis, 1+1 gratis. …
Es sind keine guten Nachrichten, die wir dieser Tage bekommen haben. Die Statistik Austria hat bekannt gegeben, dass die Preise im Jänner im Jahresvergleich gestiegen…
Bis zu 22,8 Prozent Pensionsbeiträge für PensionsbezieherInnen, die arbeiten wollen, sind eine ungerechte finanzielle Belastung, die sich erst nach rund 15 Jahren arbeiten in der Pension merklich auf die Pension…

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