18.05.2017

Inflation gestiegen: Seniorenbund fordert Maßnahmen gegen Kaufkraftverlust

Pensionsanpassung 2018: Korosec richtet eigene Arbeitsgruppe ein

 Der Österreichische Seniorenbund fordert von der Regierung angesichts der hohen April-Inflationsrate von 2,1 Prozent konkrete Maßnahmen, um dem zu erwartenden Verlust von Kaufkraft im Zuge der Pensionsanpassung 2018 wirksam begegnen zu können. 

„Aus den heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria geht hervor, dass vor allem die Sparten „Verkehr“, „Restaurants und Hotels“ sowie „Freizeit und Kultur“ die Preistreiber der hohen Inflation waren. Das sind Bereiche, die für Senioreninnen und Senioren überdurchschnittlich wichtig sind. Bei der kommenden Pensionsanpassung wird es zu einem Realeinkommensverlust kommen“, prognostiziert Korosec. 

Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren müsse über die gerechte Inflationsanpassung hinaus auch am heimischen Wirtschaftsaufschwung teilhaben können. „Es darf nicht sein, dass diese Personen trotzdem weiter an Kaufkraft verlieren“, unterstreicht Korosec.

Der Seniorenbund habe daher eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, um eine gerechte Pensionsanpassung zu erreichen, gibt die Seniorenbund-Präsidentin bekannt.